Zur Erinnerung: Die Great-Barrington-Erklärung

Zur Erinnerung: Die Great-Barrington-Erklärung Dr. Kulldorff, Dr. Gupta und Dr. Bhattacharya, Erstunterzeichner der Great Barrington Declaration

Als im Oktober 2020 die Great Barrington Declaration des American Institut for Economic Research in Great Barrington (Massachusetts) unter Federführung hochkarätiger Wissenschaftler veröffentlicht wurde, sorgte das Dokument für einige Aufregung, da sein Inhalt dem damaligen offiziellen Narrativ zur Corona-Bekämpfung widersprach.

Inzwischen ist die Erklärung weltweit von fast einer Million Menschen unterzeichnet worden, davon über 50.000 Ärzte und Wissenschaftler.

Obwohl dieser Aufruf gleich nach Bekanntwerden eine breite Unterstützung fand und bereits im November über 600.000 Unterstützer zählte, gab es schon bald gewichtige Stimmen z.B. aus der WHO oder der Gesellschaft für Virologie, die sich gegen diese aussprachen. Christian Drosten unter anderen beurteilte die Great-Barrington-Erklärung als Desinformation falscher Experten im Sinne der Wissenschaftsleugnung. Er verwies darauf, dass die Initiatoren "eine Gruppe von Pseudoexperten" seien, die keine relevante fachspezifische Expertise in der Virologie besäßen, sich aber trotzdem öffentlichkeitswirksam zu infektionsepidemiologischen Themen äußerten (1).

Nun, es lohnt sich wieder einen Blick auf die Erklärung zu werfen, um zu sehen, wie sie aus heutiger Sicht zu bewerten ist.

Im ersten Absatz benennen die Wissenschaftler schon das Problem der offiziellen Agenda und melden ernste Bedenken an hinsichtlich der schädlichen Auswirkungen der vorherrschenden COVID-19-Maßnahmen auf die physische und psychische Gesundheit. Sie empfehlen einen Ansatz, den sie gezielten Schutz (Focused Protection) nennen. 

Dann werden die damaligen weltweit verhängten Lockdowns thematisiert. Diese Maßnahmen hätten kurz- und langfristig verheerende Auswirkungen auf die öffentliche Gesundheit, was z.B.. zu niedrigeren Impfraten bei Kindern, schlechteren Verläufen bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, weniger Krebsvorsorgeuntersuchungen und einer Verschlechterung der psychischen Verfassung und schließlich zu einer erhöhten Übersterblichkeit führen würde. Die unteren Schichten der Bevölkerung und besonders die jüngeren Mitglieder der Gesellschaft wären dabei am schlimmsten betroffen.

Das Los der Kinder und Jugendlichen kommt zur Sprache: Schüler von der Schule fernzuhalten, sei eine schwerwiegende Ungerechtigkeit, da die Gefahr durch COVID-19 zu sterben bei alten und gebrechlichen Menschen mehr als tausendmal höher sei als bei jungen Menschen. Tatsächlich ist COVID-19 für Kinder weniger gefährlich als viele andere Leiden, einschließlich der Influenza. 

Die Wissenschaftler gingen davon aus, dass es langsam zu einer Herdenimunität kommen würde. In dem Maße, in dem sich die Immunität in der Bevölkerung aufbaut, falle das Infektionsrisiko für alle – auch für die gefährdeten Personengruppen. Diejenigen, die nicht schutzbedürftig sind, sollten sofort wieder ein normales Leben führen dürfen. Einfache Hygienemaßnahmen wie Händewaschen und der Aufenthalt zu Hause im Krankheitsfall sollten von allen praktiziert werden, um den Schwellenwert für die Herdenimmunität zu senken.

Schulen und Universitäten sollten für den Präsenzunterricht geöffnet sein und außerschulische Aktivitäten, wie z.B. Sport, wieder aufgenommen werden. Junge Erwachsene mit geringem Risiko sollten normal und nicht von zu Hause aus arbeiten. Restaurants und andere Geschäfte wären zu öffnen und Kunst, Musik, Sport und andere kulturelle Aktivitäten wieder aufzunehmen. Menschen, die stärker gefährdet sind, können teilnehmen, wenn sie dies wünschen, während die Gesellschaft als Ganzes den Schutz genießt, der den Schwachen durch diejenigen gewährt wird, die eine Herdenimmunität aufgebaut haben.

Zu diesem Zeitpunkt gab es noch keine Impfungen gegen Covid-19, aber sie wird in der Erklärung schon in Betracht gezogen zur Unterstützung der Herdenimunität, die aber nicht von dieser abhängig sei.

Nach zwei Jahren Corona-Politik zeigt sich, dass weltweit der Schaden der Schutzmaßnahmen viel größer ist als der durch die Krankheit verursachte. Millionen Menschen sind verhungert bei gleichzeitigem astronomischen Gewinnzuwachs der weltgrößten Konzerne. Ganze Ökonomien sind zusammengebrochen, weltweit gibt es demokratische Auflösungserscheinungen, eine scheinbare Gleichschaltung der Medien und Vertrauensverluste in die Gesundheitssysteme und die Politik. Kritische Stimmen werden unterdrückt, Wissenschaftler verleumdet, bedroht oder bestochen.

Dazu kommt noch ein globaler politischer Impfdruck für nur bedingt zugelassene Mittel, deren massive Nebenwirkungen nun nicht mehr länger zu verbergen sind und für die ihre Hersteller keine Haftung übernehmen. Die Zulassungsstudien wurden der Öffentlichkeit vorenthalten, und nur unter großem gesellschaftlichen Druck werden jetzt Bruchstücke der Dokumente veröffentlicht. Und die allein dürften schon ausreichen, die immer noch andauernde Impfkampagne und den Impfzwang zu stoppen.

Auch hat sich gezeigt, dass das Tragen von Masken oder der Impfstatus eines Landes keinen positiven Einfluss auf das Infektionsgeschehen hatte, jedoch die Gesellschaft tief gespalten hat. Immer noch gibt es Länder in denen nicht einmal 1% der Bevölkerung "geimpft" ist und es zu keiner nationalen Gesundheitskathastrophe kam. Andererseits aber haben Länder mit einer sehr hohen Impfquote, wie Israel, gleichzeitig die höchsten Infektionsraten zu verzeichnen.

Zum Abschluss noch eine Graphik der John Hopkins Universität, die anschaulich zeigt, wie unterschiedliche Corona-Maßnahmen zu unterschiedlichen Ergebnissen führen: In Dänemark sind 81 % der Bevölkerung zweimal geimpft, im Gegensatz dazu sind in Burundi kaum 0,1 % der Bevölkerung vollständig geimpft.

Our World in Data: Covid-Death - Denmark vs. Burundi
Zusammenfassend kann man sagen, dass die Aussagen der Great Barrington Declaration sich bewahrheitet haben, wohingegen Drosten oder Fauci zunehmend unter Druck geraten wegen ihrer falschen Aussagen und des Verdachts auf kriminelle Manipulationen (2).

Dass die Impfungen immer noch als "einziger Weg aus der Pandemie" massiv beworben werden, zeigt nur zu deutlich, dass es hier nicht um unsere Gesundheit geht.

Quellen und Verweise:
(1) Theo Dingermann: Desinformation. Die Tools der Leugner
(2) Wissenschaft in der Verantwortung
(3) The Great Barrington Declaration

 


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