Apathie und Schockstarre – Warum bleiben die Ängste vor einer Ausweitung des Krieges stumm und folgenlos? Empfehlung

Eine deutliche Mehrheit der Bürger fürchtet einer Umfrage zufolge eine Ausweitung des Kriegs in der Ukraine auf europäisches NATO-Gebiet. Warum wird das hingenommen, als handele es sich um ein unabwendbares Naturereignis?

Ein Artikel von Leo Ensel. Veröffentlichung auf Blautopf mit freundlicher Genehmigung des Herausgebers von Globalbridge, Christian Müller. Herzlichen Dank dafür!

Kriegspropaganda in Frankreich: Wer zieht die Fäden?

Am 26. Februar 2024 sprach Emmanuel Macron auf einer Konferenz über die Möglichkeit, eigene Truppen in die Ukraine zu entsenden. Viele fragten sich, ob der Mann nun endgültig den Verstand verloren habe.

Das ist nicht der Fall, sondern das zynische "follow-the-very-very-big-money" steckt mal wieder dahinter, wie die klare, sehr plausible und für mich persönlich überraschende Analyse von Jean-Neige auf France Soir beweist.

Stimmen, die vor einer Eskalation des Ukraine-Krieges bis zum Einsetzen von Atomwaffen warnen

Die Vorstellung, es könnte wirklich zum Äußersten kommen, ist so ungeheuerlich, dass die meisten lieber den Kopf in den Sand stecken oder auf die Abschreckungskraft dieser entsetzlichen Waffen vertrauen.

Doch nicht wenige Analysen halten dieses Risiko für sehr reel. Einige dieser Stimmen habe ich hier zusammen gestellt.

Offener Brief zum Aufruf des DGB zur 1. Mai-Kundgebung 2024

"Mehr Lohn, mehr Freizeit, mehr Sicherheit". Mit diesen Schlagworten ruft dieses Jahr der DGB zu 1.Mai-Kundgebungen auf. Wer glaubt, dass der Ruf nach "mehr Sicherheit" irgendetwas mit dem Wunsch nach Frieden ohne Waffen o.ä. zu tun hat, irrt gewaltig.

Dieses Thema und andere hoch aktuelle Probleme scheinen den DGB nicht zu interessieren und zurecht empört sich die friedensbewegte Gewerkschafterin Ursula Mathern darüber in einem offenen Brief an den DGB-Vorstand.

Strafanzeige gegen Scholz und Pistorius wegen des Verdachts auf Verstoß gegen "Verbrechen der Aggression"

Helene und Dr. Ansgar Klein, die die Leserinnen und Leser unseres Blogs mittlerweile kennen, haben die folgende Strafanzeige gegen Bundeskanzler Scholz und Verteidigungsminister Boris Pistorius wegen des Verdachts auf Verstoß gegen §13 Völkerstrafgesetzbuch (VStGB) "Verbrechen der Aggression" eingereicht.

Wir alle sind dazu eingeladen, diese Strafanzeige zu unterstützen, indem wir sie in eigenem Namen an den Generalbundesanwalt in Karlsruhe übersenden.

Bewusstlos in eine kriegsversehrte Zukunft

Wir sind dankbar für das Editorial von Dirk Pohlmann in der neuesten Ausgabe von dem Free21-Magazin, denn in nur wenigen Zeilen macht der Chefredakteur klar, wie es möglich ist, dass wir da stehen, wo wir heute stehen.

Mitten in dem Risiko eines zu erwartenden 3. Weltkrieges. Ein Krieg, nach dem sich durchgeknallte US-Politiker bzw. der militärisch-industrielle Komplex sehnen, und den unterwürfige Regierende aus Europa umsetzen sollen (s. Verweise unten).

Von Israels Fähigkeiten in Gaza

Wie ein populäres israelisches Internetportal den Krieg in Gaza gegen 2,3 Millionen Palästinenser sieht.

Empörung über den Antrag: "Zehn Jahre russischer Krieg gegen die Ukraine – Die Ukraine und Europa entschlossen verteidigen"

Das mit uns befreundete Ehepaar Klein aus Würselen ist einmal mehr aktiv geworden und hat diesen zurecht empörten Brief an die Ampel-Koalition geschrieben, die in dem o.g. Antrag die Geschichte neu erfindet und unverschämte Lügen auftischt.

Solche Desinformation, die an die Kriegsrhetorik vor dem ersten Weltkrieg oder an Durchhalteparolen des Hitler-Regimes für den "Endsieg" erinnert, dürfen wir nicht tatentlos hinnehmen; gemeinsam tut es not, Ansgar und Helene zu unterstützen und unsere kategorische Ablehnung solcher Parolen und unseren Willen von Frieden ohne Waffen zum Ausdruck zu bringen.

Deutschland hat eine historische Schuld gegenüber dem palästinensischen Volk

Die Verbrechen des deutschen Faschismus sind von einer derart enormen Tragweite, dass sie fast unmöglich zu begreifen sind. Ohne Frage war der Holocaust in seinem Ausmaß das Abscheulichste, der systematische Versuch des Nazi-Regimes, das jüdische Volk zu vernichten, der letztendlich zum Massenmord an etwa zwei Dritteln der europäischen jüdischen Bevölkerung führte.

Es ist nur richtig, dass der heutige deutsche Staat sich als historisch verantwortlich gegenüber den Juden, sowohl im Inland als auch im Ausland, sieht. Dieser Punkt sollte unstrittig sein. Es gibt jedoch unterschiedliche Positionen dazu, was die Natur dieser Verantwortung beinhalten sollte.