YouTube zensiert den amerikanischen Präsidenten

Seit Corona sind Bilder wie diese bei YouTube keine Seltenheit mehr -- zumindest dann, wenn man abseits der Katzenvideos nach tiefergehenden politischen Informationen sucht. Über die immer wieder "angepassten" Nutzungsbedingungen zensiert YouTube massiv und beeinflusst damit die öffentliche Meinung in illegitimer Art.

Jetzt hat diese Zensur sogar den Präsidenten der USA getroffen.

Dass der amtierende amerikanische Präsident Donald Trump das Ergebnis der Präsidentschaftswahl 2020 ablehnt, dürfte hinlänglich bekannt sein. Sein Vorwurf zielt vor allem darauf ab, dass es zu Wahlmanipulationen gekommen sei. In einigen "Swing States", also Staaten mit unklaren Mehrheitsverhältnissen, habe er zunächst über einen längeren Zeitraum einen Vorsprung gehabt, wurde dann aber innerhalb von überraschend kurzer Zeit von Biden überholt.

Fakt ist, dass Wahlmaschinen eingesetzt werden. Diese arbeiten mit Computern, die ein Windows-Betriebssystem verwenden. Nun ist gerade diese Software von Microsoft für seine Sicherheitslücken genauso bekannt, wie der Hersteller für seine nicht besonders sauberen Praktiken bei der automatischen Installation potentiell unerwünschter Software. Schon allein das ist bedenklich, doch darüberhinaus sind die Wahlmaschinen anfällig für Viren und lassen sich -- zumindest prinzipiell -- über eine Schnittstelle wie USB oder Ethernet konfigurieren.

Unabhängig davon, ob der Vorwurf Trumps stimmt, bleibt ein komisches Gefühl bei der Vorstellung, dass Regierungsorgane Wahlcomputer beschaffen, die dann über ihre Wiederwahl bestimmen könnten. Eine gerichtliche Untersuchung des Wahlverfahrens wäre schon aus diesen Gründen sinnvoll.

Doch während wir im Dunkeln tappen, kennt YouTube die Wahrheit. Ungeachtet der bestehenden Vorwürfe und ungeachtet dessen, dass knapp die Hälfte der Amerikaner hinter Trump steht, hat die Video-Plattform in ihren Richtlinien festgelegt, dass Inhalte sofort zu löschen sind, die sich kritisch zu der Wahl äußern oder den Sieg Bidens in Frage stellen.

Und gerade unter diese Richtlinie fällt die Rede, die Trump am 22. Dezember an die Nation gerichtet hatte. Eine Rede, in der er auf die Wahlen eingeht, bei der er aber auch in Bezug auf die Medien sagt:

"Unser Land hat keine freie Presse mehr. Es ist eine Presse der Unterdrückung, es ist eine Presse, in der die Wahrheit niemals herauskommen wird." [1]

Zumindest in Bezug auf YouTube wurde der Präsident durch die Löschung seines Videos umgehend bestätigt.

Doch YouTube zensiert auch massiv andere Beiträge, deren politischen Aussagen oder Bewertungen nicht dem gängigen Mainstream-Narrativ entsprechen. Mittlerweile gibt es viele Nachrichten-Kanäle, die ursprünglich ihren "Hauptsitz" auf YouTube hatten, die nun auf andere Plattformen wie Telegram, Rumble oder Bitchute fliehen.

Sender wie KenFM, EpochTimes oder Bittel TV reduzieren ihre Posts auf YouTube zunehmend auf Varianten, die gekürzt sind oder Trailern entsprechen. Ganz verlassen will man YouTube oft nicht, da es eine enorme Reichweite hat. Der eigentliche Inhalt aber findet sich zunehmend außerhalb der Streaming-Plattform. Selbst Henryk Broder von der "Achse des Guten" musste die Freischaltung eines Beitrags vor Gericht einklagen.

Doch während im "liberalen" Westen der Ruf nach zensurartigen Mechanismen -- offiziell zur Vermeidung von "Hate Speech" -- immer lauter wird, plant Polen ein Gesetz, dass die Löschung legaler Inhalte durch die Betreiber Sozialer Medien unter Strafe stellt:

“Under its provisions, social media services will not be allowed to remove content or block accounts if the content on them does not break Polish law.” [9]

Doch solange sich eine solche Haltung nicht durchsetzt, wird YouTube wohl ein Ort der offiziellen Propaganda und der Katzenliebhaber bleiben.

 

Quellen und Verweise:
[1] Epochtimes - Rede im Original
[2] Smartmatic
[3] Frontal Plus dazu
[4] Colorado: Dominion Voting Systems
[5] Texas bzgl. Dominion
[6] Goodbye YouTube-Party
[7] Achse des Guten: Youtube darf Broder nicht löschen
[8] National Review about Censorship in Social Media
[9] Patreon über das polnische Gesetzesvorhaben
[10] Epoch Times über das polnische Gesetzesvorhaben (Bezahlschranke)


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