Gefährlich hohe CO2-Konzentration beim Maskentragen

Gefährlich hohe CO2-Konzentration beim Maskentragen Bild von Gerd Altmann auf Pixabay

Derweilen unser Gesundheitsminister mit grüner Rückendeckung schon wieder apokalyptisch den heißen Seuchenherbst einläutet, fühlen sich viele Menschen unwohl bei der Ankündigung verschärfter Corona-Schutzmaßnahmen. Dazu kommen immer mehr Studien an die Öffentlichkeit, die belegen, wie nutzlos bestimmte Maßnahmen in der Vergangenheit waren.

Besonders gilt das auch für den Maskenzwang, das beste propagandistisch genutzte Symbol, das die allgegenwärtige Corona-Gefahr zum Ausdruck bringen soll. Dabei ist längst bekannt, wie unbedeutend die Maskenpflicht für das Infektionsgeschehen ist. Und wie ungesund, wenn der Kult für viele Stunden verordnet wird.

Die jüngst aktualisierte Studie von Prof.Walach konzentriert sich z.B. auf das gefährlich hohe Kohlendioxidniveau in der Einatemluft von Kindern (1).

Sein Team hat den Kohlendioxidgehalt in der Einatemluft von 45 Kindern unter Gesichtsmasken gemessen. Die Studie ergab, dass die eingeatmete Luft unter Gesichtsmasken bei Kindern inakzeptabel hohe Werte an Kohlendioxid enthält, nämlich etwa 1,3 Volumen-% bis 1,4 Vol.-% oder 13.000 bis 14.000 parts per million. Normaler Kohlendioxidgehalt im Freien ist 400 ppm oder 0,04 Vol.-%.

Laut verschiedenen Schutzbestimmungen des Umweltbundesamts ist die Obergrenze 2.000 ppm oder 0,2 Vol.-%, oberhalb derer Gesundheitsschäden nicht ausgeschlossen werden können. Für Kinder seien solch hohe Werte, wie sie bereits nach drei Minuten gemessen wurden, absolut nicht zu tolerieren. Vor allem wenn man bedenkt, dass Kinder von Coronainfektionen weder stark bedroht noch wichtige Infektionsverbreiter sind.

Prof. Walach spricht in diesem Zusammenhang klare Worte, wenn er sagt:

"Also, meine Herren und Damen von der ARD-Redaktion, von der Faktencheckergilde und andere Freunde von Gesichtsmasken: Gesichtsmasken erhöhen den Kohlendioxidgehalt der Einatemluft bei Kindern (aber auch bei Erwachsenen). Daran ist nicht zu rütteln, auch wenn es politisch unkorrekt ist. Liebe Oberschulämter, Direktoren und Lehrer: Wer vor dem Hintergrund dieser Ergebnisse von Kindern verlangt, dass sie Masken aufsetzen, begeht meiner Ansicht nach Körperverletzung.

[...] Aber das pauschale, flächendeckende Verordnen von Masken ist keine verhältnismäßige Präventionsmaßnahme, weil der Schaden dokumentiert und der Nutzen nie bewiesen wurde. Wenn jemand anderer Meinung ist, muss er den Nutzen beweisen und darlegen, dass die Schadensargumentation irrelevant ist." (2)

Deutlicher kann man es eigentlich nicht ausdrücken. Es handelt sich hier nicht nur um eine einzelne wissenschaftliche Erkenntnis, gibt es doch genügend internationale Studien, die zu dem gleichen Ergebnis führen. Vielleicht ist Walach einer der wenigen, der von gefährlich hoher Kohlendioxidkonzentration hinter Masken spricht. Dass aber das Maskentragen in keiner relevanten Weise das Infektionsgeschehen beeinflusst hat, sickert nun auch langsam in den Leitmedien durch, wie gerade in der letzten Ausgabe der WELT.

Eine andere in diesem Jahr publiziert Studie (Preprint-Pilotstudie), die auf der Grundlage von Kapnometrie die eingeatmete CO2-Konzentration gemessen hat, kam zu vergleichbaren Ergebnissen (3).

Unter Berücksichtigung von  Alter, Geschlecht und Rauchen stieg die CO2-Konzentration in der eingeatmeten Luft mit zunehmender Atemfrequenz signifikant an, mit einem Mittelwert von 10.143 ± 2782 ppm bei den Teilnehmern, die 18 oder mehr Atemzüge pro Minute machten während sie FFP2-Masken trugen. Bei den Minderjährigen war sie höher und wiesen eine mittlere CO2-Konzentration von 12.847 ± 2.898 ppm auf.

Zu der mit CO2 angereicherten Luft kommen noch die Verunreinigungen der Schutzmasken dazu. Eine Studie (4) des Hull York Medical College, UK, untersuchte, welche Auswirkungen das Einatmen von Mikroplastik, u.a. durch Maskenabrieb, auf das menschliche Gewebe hat. Hier wurde Lungengewebe von 13 Patienten untersucht, die sich einer Lungenoperation unterzogen hatten. Bei 11 der 13 Patienten wurde eine Verunreinigung mit Mikroplastik gefunden, besonders Polypropylen (PP) und Polyethylenterephthalat (PET), Hauptbestandteile von verschiedenen Masken.

Wenn sich diese Ergebnisse weiterhin bestätigen, müssten die aktuellen Richtlinien zum Tragen von Masken dringend aktualisiert und der Gebrauch besonders in den Schulen untersagt werden. Kultusministerien, Schulleiter und Lehrer sind gleichermaßen verantwortlich! Aber wenn man gesehen hat, dass die Lehrer ihre Masken im Unterricht auch dann noch trugen, nachdem die Tragepflicht längst aufgehoben war, kann man sicher nicht erwarten, dass sie sich im Herbst für ihre Schüler stark machen werden. Es bleibt nur der Druck von aufgeklärten Eltern.

Quellen und Verweise:
(1) Science direct • Carbon dioxide rises beyond acceptable safety levels in children under nose and mouth covering: Results of an experimental measurement study in healthy children
(2) Blog von Harald Walach • Gesichtsmasken führen zu gefährlich hohem Kohlendioxidniveau in der Einatemluft von Kindern
(3) Medrxiv • Inhaled CO2 concentration while wearing face masks: a pilot study using capnography
(4) NCBI • Need for assessing the inhalation of micro(nano)plastic debris shed from masks, respirators, and home-made face coverings during the COVID-19 pandemic 

 


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