Zwischen Irrglaube und Menschenverachtung

Paul Klee (1903): Zwei Männer, einander in höherer Stellung vermutend, begegnen sich.Wikimedia Commons Paul Klee (1903): Zwei Männer, einander in höherer Stellung vermutend, begegnen sich.Wikimedia Commons

Heute am 24. November überreicht Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die dritthöchste staatliche Auszeichnung unseres Landes – das Große Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband – wegen demokratischer Verdienste an verschiedene Ministerpräsidenten.

In dem bekannten Zitat unseres früheren Gesundheitsministers Jens Spahn in Bezug auf die scheinbar notwendigen Coronamaßnahmen, “Wir werden uns viel verzeihen müssen" klingen schon erste Bedenken an. Aber von realer Einschätzung und Aufarbeitung der Kollateralschäden der vergangenen Jahre bis heute keine Spur!

Nun werden die Ministerpräsidenten von Niedersachsen, Baden-Württemberg, Thüringen, Rheinland-Pfalz, Brandenburg und Sachsen-Anhalt, dazu der frühere Gesundheitsminister Seehofer mit dem Großen Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband für “Verdienste um die Demokratie in langen Amtsjahren" geehrt. Dieses Ereignis ist der reinste Hohn für alle, die unter eben diesen Maßnahmen zu leiden hatten und eben noch leiden, wie die zahllosen Covid19-Injektionsgeschädigten oder die wirtschaftlich oder seelisch Ruinierten.

Hier ein kurzes Zitatestreiflicht zur Mahnung und Erinnerung an undemokratische Zeiten, in denen Mitglieder von Minsterpräsidentenkonferenzen ihr eigenes Grundgesetz aushebelten, die Spaltung der Gesellschaft vorantrieben, eine allgemeine Impfpflicht einforderten, Mitbürger zur “Impfung” nötigten und kritische Stimmen – und sei es mit Polizeigewalt – zu unterdrücken versuchten.

Winfried Kretschmann (Grüne) verglich Demonstranten, die Corona-Proteste zur

"Diffamierung staatlicher In­stitutionen nutzen", mit "Aasgeier der Pandemie". (FAZ online, 14.12.2021)

Stephan Weil (SPD) drängte mit Blick auf eine mögliche allgemeine Impfpflicht darauf, Verstöße mit Sanktionen zu ahnen.

„Verstöße werden sicher mit Bußgeldern sanktioniert werden. Außerdem gibt es eine Fülle von öffentlichen Angeboten oder auch dem Arbeitsplatz, von denen Ungeimpfte bei einer flächendeckenden 2G-Regel ausgeschlossen werden könnten.“ (Handelsblatt, 2.12.2021)

Bodo Ramelow (Die Linke) vor den neuen Corona-Beratungen von Bund und Ländern:

„Wir brauchen einen härteren und schärferen Lockdown“ (im Gespräch mit Jürgen Zurheide |Deutschlandfunk, 5.01.2021)

“Man werde niemandem mehr garantieren können, der corona-ungeimpft ins Krankenhaus kommt, dass er auch in einem Thüringer Krankenhaus behandelt wird. Die Menschen müssten begreifen, dass sie sich schützen müssen.” (Morgenmagazin von ARD und ZDF, 5.11.21)

Malu Dreyer (SPD) hatte mit der folgenden Aussage für Aufsehen gesorgt:

„Ich will nochmal was sagen hier aus Sicht von Rheinland-Pfalz... Also Ungeimpfte sollen nach unserer Verordnung gar nicht feiern. Die dürfen sich eigentlich nur mit Ungeimpften treffen im eigenen Hausstand oder mit zwei Personen aus einem anderen Hausstand.“ (Pressekonferenz 18.12.2021)

Dietmar Woidke (SPD) meinte, dass die Menschen verstehen müssten,

"warum wir das tun. Für Brandenburg steht fest: Die Lockdown-Regeln müssen noch härter werden – aber nicht für die Industrie." (Jan.2021, Welt)

Reiner Haseloff (CDU) sprach sich dafür aus, den Ländern zur Eindämmung der Coronapandemie die Option von Kontaktbeschränkungen einzuräumen.

„Es muss die Möglichkeit geben, dass wir dort handeln können“. Laut Haseloff ging es um eine rechtliche Beschränkungsmöglichkeit unter anderem für private Kontakte bei Hotspots und Zugangsbeschränkungen bei Kultur- oder Sportveranstaltungen. (Nach der Kabinettssitzung in Magdeburg 2021)

Horst Seehofer  (CSU) bedachte die "Corona-Leugner":

„Ich sehe die Verbreitung von Desinformation und Verschwörungstheorien über die Coronakrise mit Sorge“ (Handelsblatt 30.11.2020 )


Es geht auch anders: Im Oktober letzten Jahres bedauerte die neue Premierministerin der Provinz Alberta in Kanada, Danielle Smith, öffentlich die Coronamaßnahmen als „politische Entscheidung“ und versprach allen, die wegen der Covid-Gesetze entlassen worden sind, die Rückkehr zu ihren Arbeitsplätzen und entschuldigte sich für die Diskriminierung:

„Es tut mir zutiefst leid für jeden, der aufgrund seines Impfstatus diskriminiert wurde.

Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass eine Zulassung der EMA für die epidemiologische Verwendung von Covid-19-Impfstoffen zu keinem Zeitpunkt bestand und auch jetzt nicht besteht. Es gibt keinen epidemiologischen Schutz Dritter durch den Versuch der Covid-Immunisierung.

Die Menschen an die Nadel zu treiben, war und ist eine rein politische Entscheidung.

Verweis:
Radio München • Das preiswürdige Ende des größten Betrugs der Geschichte (Sabrina Khalil hat den starken Text von Milosz Matuschek eingelesen)

 


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