CSU fordert Studien zu Ivermectin

CSU fordert Studien zu Ivermectin Bild von Free-Photos auf Pixabay

Bereits im Dezember berichteten wir in "Ivermectin als Corona-Medikament?" über die Potentiale dieses Anti-Parasiten-Mittels zur Covid-19-Behandlung.

Nun fordert die bayrische CSU eine schnellere Freigabe dieses Medikaments.

Sowohl die Forschergruppe um den amerikanischen Mediziner Prof. Pierre Kory als auch eine u.a. von der WHO finanzierte Metastudie bescheinigten dem Medikament eine überaus hohe Wirksamkeit, wenn es früh oder prophylaktisch eingesetzt wird.

Dennoch stößt es in der Politik und den deutschsprachigen Medien auf sehr wenig Interesse. Möglicherweise ist es ein Lichtblick, dass das RKI seit Februar das Medikament bei den "potentiell wirksamen Substanzen ohne nachgewiesenen Nutzen bei der Behandlung von Covid-19" aufführt und damit für klinische Studien zulässt. Hingegen raten sowohl die europäische Zulassungsbehörde EMA als auch Behörden in der Schweiz und in Deutschland nach wie vor von Ivermectin ab.

Diese zögerliche Haltung verwundert vor dem Hintergrund der unablässig wiederholten Warnrufe vor einer Überlastung der Intensivstationen und hoher Inzidenzen. Als einzig richtiger Weg werden anscheinend ausschließlich die notzuglassenen Impfungen angesehen. Obwohl weder Neben- noch Langzeitauswirkungen dieser neuen Impfstoffe oder des eingesetzten mRNA-Verfahrens hinlänglich bekannt sind, werden sie bedenkenlos millionenfach verabreicht.

Im Gegensatz zu den Impfungen wird Ivermectin seit 1981 klinisch untersucht und – auch wenn es vor allem in der Tiermedizin eingesetzt wird – gibt es hier Zulassungen im humanmedizinischen Bereich. Dieser Widerspruch ist möglicherweise auch der CSU-Fraktion des bayrischen Landtags aufgefallen, forderte er doch den Bund auf, "aussagekräftige Studien zur Freigabe des gängigen Parasitenmittels zur Behandlung von Covid-19-Patienten zu fördern".

In anderen Ländern wie der Slowakei, der Tschechischen Republik, Bulgarien und Mazedonien, sowie in einigen afrikanischen und lateinamerikanischen Staaten sind Medikamente mit Ivermectin dagegen zumindest eingeschränkt zugelassen.

Das größte Hindernis für dieses alte Wurmmittel ist wohl nicht medizinischer, sondern finanzieller Natur. Da die Patente dafür schon lange erloschen sind, haben weder die Pharmaindustrie noch die damit verbandelten Regierungen wenig Interesse daran, den Menschen ausgerechnet mit diesem Mittel das Leben zu retten.

Quellen und Verweise:
Blautopf: Ivermectin als Corona-Medikament?
InfoSperber: Das Medikament Ivermectin gegen Covid-19 vorläufig zulassen
Presseportal: CSU-Fraktion will Therapieforschung für COVID-19 ausweiten
InfoSperber:Corona – kennt die 3. Welt die Lösung?
Auswertung Ivermectin gegen Covid-19


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