Ein Lichtblick aus Israel – offener Brief von Prof. Ehud Qimrom

Ein Lichtblick aus Israel – offener Brief von Prof. Ehud Qimrom Screenshot N12

Professor Ehud Qimron, Leiter der Abteilung für Mikrobiologie und Immunologie an der Universität Tel Aviv hat sich in einem offenen Brief an das Gesundheitsministerium gewandt.

In diesem verurteilt er mit scharfen und klaren Worten das Pandemie-Missmanagement der israelischen Regierung.

In einem früheren Beitrag schrieb ich, dass es wichtig ist, über den Tellerrand zu schauen, wenn man das Corona-Phänomen besser verstehen will. Und wieder schauen wir auf Israel, das Impfvorzeigeland, das als Pilotprojekt von Pfizer ausgewählt wurde, und in dem ab April Babies von sechs Monaten gegen Covid gespritzt werden sollen.

Dort hat sich die Tage einer der führenden Immunologen, Professor Ehud Qimron, Leiter der Abteilung für Mikrobiologie und Immunologie an der Universität Tel Aviv in einem offenen Brief an das Gesundheitsministerium gewandt und klar das Pandemie-Missmanagement der israelischen Regierung verurteilt.

Dort heißt es dann:

"Zwei Jahre zu spät erkennen Sie endlich, dass ein Atemwegsvirus nicht besiegt werden kann und dass ein solcher Versuch zum Scheitern verurteilt ist. Sie geben es nicht zu, weil Sie in den letzten zwei Jahren fast keinen Fehler zugegeben haben, aber im Nachhinein ist klar, dass Sie in fast allen Ihren Handlungen kläglich versagt haben..."

Prof. Qimron macht darauf aufmerksam, dass die Regierung nicht annerkannt hat, dass Epidemien in Wellen kommen und sich von selbst abschwächen und der Rückgang nicht ausschließlich verordneten Maßnahmen zuzuschreiben ist.

In einem Rundumschlag kritisiert er, dass die Verantwortlichen sich weigerten, zuzugeben,

  • dass Massentests unwirksam sind,
  • dass Genesung schützender ist als ein Impfstoff,
  • dass auch die Geimpften ansteckend sein können
  • und dass durch die Impfung keine Herdenimmunität erreicht werden konnte.

Er betont, dass die Verantwortlichen ignorierten, dass die Krankheit für Risikogruppen und ältere Erwachsene dutzende Male gefährlicher ist als für junge Menschen.

Auch kommt er auf die "Great Barrington Declaration" zu sprechen, die einfach ignoriert wurde, obwohl sie von mehr als 60.000 Wissenschaftlern und Medizinern unterzeichnet wurde. Stattdessen werden kritische Wissenschaftler lächerlich gemacht und verleugnet, die Berichte von Pfizer über die gute Wirkung und Sicherheit der Impfungen aber mit großem Aufwand medial verbreitet.

Die Kinder liegen dem Professor besonders am Herz, deren Bildung und Zukunft er durch die Maßnahmen zerstört sieht. Er wirft den Verantwortlichen vor, dass sie Kinder dazu gebracht haben, sich schuldig zu fühlen, Angst zu haben, zu rauchen, zu trinken, süchtig zu werden, auszusteigen und zu streiten.

Darüberhinaus hätten die Maßnahmen den Lebensgrundlagen, der Wirtschaft, den Menschenrechten, der psychischen Gesundheit und der körperlichen Gesundheit geschadet.

Seine abschließenden Worte bringen auf den Punkt, was wohl gerade jetzt Menschen auf der ganzen Welt erfahren:

"Es gibt derzeit keine medizinische Notfallsituation, aber Sie kultivieren einen solchen Zustand seit zwei Jahren aus Gier nach Macht, Budgets und Kontrolle. Der einzige Notfall ist jetzt, dass Sie immer noch Richtlinien festlegen und riesige Ausgaben für Propaganda und psychologische Technik verwenden, anstatt sie für das Gesundheitssystem zu verwenden. Dieser Notfall muss aufhören!"

Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

Quellen und Verweise:
N12: Gesundheitsministerium, es ist Zeit, Versagen einzugestehen
Soundcloud.com: Sabrina Khalil hat den offenen Brief von Ehud Qimron für Radio München eingesprochen

Blautopf: Vom RKI lernen

 


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