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Vom RKI lernen

Vom RKI lernen Original-kopie aus "Ziel und Weg. Zeitschrift des nationalsozialistischen Ärzte-Bundes e.v.", Heft 9, 1936

2008 hat der damalige Präsident des RKI Jörg Hacker einen bemerkenswerten Vortrag zur Rolle des RKI im Dritten Reich gehalten.

Seine Lehren daraus sind heute von erschreckender Aktualität.

Durch ein Interview mit dem Informatiker und Autor Tom Lausen im Rubikon bin ich auf einen bemerkenswerten Beitrag auf der Website des RKI aufmerksam geworden. Darin geht es um einen 2008 gehaltenen Vortrag von dem damaligen Präsidenten des Instituts Jörg Hacker mit dem Titel "Das Robert-Koch-Institut im Nationalsozialismus".

Es handelt sich um eine schonungslose Auseinandersetzung mit der dunkelsten Vergangenheit der einst renomierten wissenschaftlichen Einrichtung. So wird z.B. deutlich, dass das RKI schon frühzeitig mit den neuen Machthabern zusammenarbeitete, jüdische Wissenschaftler entfernte und abscheuliche medizinische Versuche an Menschen durchführte. In der Hauptsache waren das Versuche mit Impfstoffen an Patienten und KZ-Häftlingen.

Und es waren nicht nur einzelne Wissenschaftler, die so handelten; fast alle haben mitgemacht oder geschwiegen. Proteste sind keine dokumentiert, obwohl es klare Richtlinien zu Menschenversuchen gab. Die Verantwortung des RKI wiegt umsomehr, weil es als staatliche Einrichtung eine besondere Nähe zum Terrorregime hatte und so die Gesundheitsfürsorge eines ganzen Volkes beeinflussen konnte. Den Ärzten wird wenig Gutes bescheinigt, wegen ihrer im Vergleich zu anderen Berufsgruppen höheren Affinität zum Nationalsozialismus. Selbst nach dem Krieg arbeiteten führende Wissenschaftler noch im RKI – und leugneten alle Schuld an den Verbrechen. Nur langsam begann die Aufarbeitung der Vergangenheit.

Eine Passage des Vortrages finde ich besonders beachtenswert, weil Hacker in diesem Zusammenhang auf die allgemeinen Werte des Menschen zu sprechen kommt:

“Für das Übertreten humanistischer Grundsätze, für die Verletzung der Würde und der körperlichen Unversehrtheit des Menschen gibt es zu keiner Zeit der Welt eine Rechtfertigung, auch wenn die Mehrheit ein solches Verhalten toleriert oder gar fordert.”

Gleichermaßen findet sich im ersten Absatz des Nürnberger Kodex von 1947, dass die freiwillige Zustimmung der Versuchsperson zu medizinischen Experimenten unbedingt erforderlich ist.

Der Internationale Strafgerichtshof in Den Haag hat erst kürzlich eine aus Israel eingereichte Klage wegen Verletzung des Nürnberger Kodex durch die israelische Regierung und Pfizer angenommen (die Anklageschrift ist unten angehängt). Eingereicht wurde die Klage von einer Gruppe von Anwälten, Ärzten und Bürgern, die von ihrem demokratischen Recht Gebrauch machen, keine experimentelle medizinische Behandlung durch den COVID-Impfstoff zu erhalten und deswegen unter großem, illegal von der israelischen Regierung ausgeübten Druck sind.

Noch mehr trifft das für die in Östereich schon angekündigte und in Deutschland angedachte Impfpflicht zu, der zu entgehen ja nur mit dem vollständigen Ausschluss aus der Gesellschaft möglich ist.

Dass man z.B. die große Anzahl jener Menschen, die das Risiko eines schweren Verlaufs gar nicht haben, dazu zwingen will, sich einem experimentellen Impfstoff auszusetzen, widerspricht jeglicher Ethik – nicht nur der Medizinethik des Nürnberger Kodex. Man mag einwenden, dass die Entscheidung doch jedem selbst überlassen bleibt und staatlich niemand gezwungen würde. Die Wirklichkeit sieht leider schon jetzt anders aus. In Deutschland würde dies etwa 15 Millionen Bürger betreffen.

Zum Schluss des Vortrages spricht Hacker, erschüttert von der Rolle des RKI in der Vergangenheit, auch die Zukunft an und benennt die wichtigste Lehre für uns aus dieser dunklen Epoche:

“Jeder Einzelne, innerhalb wie außerhalb des Instituts kann und muss Rückrat beweisen. Diskriminierung und emotionale Verrohung, Schutz von Tätern oder eine Unterscheidung in wertvolle und weniger wertvolle Menschen dürfen wir nicht hinnehmen.”

Das, was wir alle auf der Webseite des RKI lesen können, bezieht sich im Grunde nicht allein auf die NS-Zeit, sondern steht als universale Mahnung für die Ewigkeit festgeschrieben.

Wenn heute der RKI-Chef Wieler sagt, man dürfe „denen, die sich nicht impfen lassen, wirklich nicht die Chance geben, die Impfung zu umgehen, indem sie sich freitesten lassen“ [2], wenn man heute öffentlich von einer “Tyrannei der Ungeimpften” spricht, oder Bezeichnungen wie “Sozialschädlinge” zum neuen Sprachgebrauch von Politikern und Medien werden, dann ist es höchste Zeit, aufzuwachen, aufzustehen und zu widerstehen – bevor unsere Gesellschaft vollständig aus dem Ruder läuft.
 

Quellen und Verweise:
[1] Das Robert Koch-Instituts im Nationalsozialismus
[2] Berliner Zeitung – Kein Freitesten mehr für Ungeimpfte

 


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