Klapper, 2G und andere Schutzmaßnahmen gegen Lepra und Corona

Klapper, 2G und andere Schutzmaßnahmen gegen Lepra und Corona Anonymus - Je suy le poure Diable

Schon im Mittelalter hatten die Menschen Angst vor todbringenden Krankheiten und haben die Aussätzigen von der Bevölkerung abgesondert.

Heute schließt man aus dem gleichen Grund Millionen von gesunden Menschen aus der Gesellschaft aus.

Aussätzige kennt man heute eigentlich nur noch aus der Bibel oder Geschichtsbüchern. Aussätzige waren Menschen, die im wahrsten Sinne des Wortes ausgesetzt wurden, vor die Tore der Städte, wegen einer bakteriellen Hautkrankheit. Ursprünglich glaubte man, dass solche Menschen unrein und von bösen Geistern besessen wären.

Im Mittelalter galten sie als „bürgerlich tot“ und wurden oft gezwungen, in der Öffentlichkeit ein Lazaruskleid – eine schwarze Kutte mit zwei weißen Händen auf der Brust, "weil die Hand des Herrn schwer auf ihnen ruhte" – und eine Warnklapper oder Glocke zu verwenden, damit sich andere rechtzeitig vor ihnen in Sicherheit bringen konnten. Dabei ist die Lepra, wie die Krankheit heute heißt, gar nicht so infektiös wie früher angenommen, aber allein das äußere Erscheinungsbild genügte schon, große Ängste zu wecken. Langer und naher Kontakt führen zur Ansteckung.

Doch zurück in die Gegenwart, wo sich die Situation scheinbar umgedreht hat. Nach zwei Jahren erfolgloser Virusbekämpfung (mit jährlich etwa 10 Milliarden Atemschutzmasken, 94,9 Millionen getesten Proben; 159,7 Millionen Impfungen seit Beginn der Impfkampagne) werden Millionen gesunder Menschen zu Aussätzigen erklärt und schließlich so behandelt. Sie erfahren eine ähnlich erniedrigende Behandlung wie einst die Ausgestoßenen: Sie müssen draußen bleiben, werden von der Gesellschaft ausgeschlossen, wenn sie nicht nachweisen können, dass sie gesund sind.

Und das solange bis sie ihre „Unbedenklichkeit“ beweisen können, per negativen Test oder Impfzertifikat. Der vorläufige Gipfel solcher Maßnahmen ist die 2G-Verordnung, bei der es nicht mehr genügt, Gesundheit mit einem Test zu belegen, nein hier muss entweder eine Genesung attestiert sein oder eine Impfung, also ein potentiell gesundheitsgefährdender Eingriff, der nun als Gesundheitsgarantie gilt.

Und das alles bei einer Krankheit, die keine lepröse Entstellung, keinen sicheren Tod und kein Massenleiden wie bei den historischen Seuchen verursacht, sondern in den allermeisten Fällen relativ erträglich abläuft – und deren Todesopfer die durchschnittliche Lebenserwartung meist überschritten haben.

Wo bleibt da unser so viel gepriesenes aufgeklärtes Menschenbild, möchte man fragen?

 


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