Klaus Oberzig

Klaus Oberzig

Im ersten Beitrag zur Energiewende mit dem Titel "Von der Energiewende zur Klimakrisenpropaganda" hatte ich geschrieben, die Erneuerbaren Energien würden von der Oligarchie lediglich als eine Energiequelle unter anderen behandelt.

Trotzdem verpassen sie der zukünftigen Energiepolitik ein grünes Etikett, nämlich das der „sauberen Energiewirtschaft“. Viele Solarfreunde sind zu Unterstützern des Great Reset geworden.

Die Bundesregierung hat nach einigem Hin und Her eine Nationale Sicherheitsstrategie für Deutschland vorgelegt. Im Prinzip machen die Amis ihre Vorgaben und die deutschen Vasallen setzen um.

Der Hauptfeind ist allerdings regierungsamtlich Russland, noch vor China. Das könnte zum Problem in der Allianz werden.

Gegenwärtig ist der Frontmann und Sänger der Rockband Rammstein, Till Lindemann, ins Fadenkreuz der Systempresse geraten.

Am Freitag, dem 9.06.2023 hat die Bild-Zeitung als vorläufigen Höhepunkt des Bashings auf der Frontseite damit aufgemacht. Die Unmoralischsten der Unmoralischen wollen kritische Kunst eliminieren.

Die Energiewende-Bewegung ist zur Propagandistin für das Klimakrisen-Narrativ der Oligarchen geworden. Sie hat nichts mehr mit dem ehemaligen Fortschrittsgeist und dem Versuch einer Demokratisierung der Gesellschaft zu tun.

Aus dem Ideal einer gesellschaftlichen Umgestaltung von unten und einer Dezentralisierung ist wieder das althergebrachtes Top-down-Modell geworden.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) sagt voraus, dass mehr als die Hälfte des weltweiten Wachstums in diesem Jahr auf China und Indien entfallen wird, und unterstreicht damit die Stärke der asiatisch-pazifischen Region inmitten der wachsenden Unsicherheit über die US-Wirtschaft.

Dienstag, 30 Mai 2023

Sieben gegen den Rest der Welt

Noch während der Ukrainekrieg tobt, hat der US-Imperialismus das nächste Ziel im Kampf um die Restauration seiner unipolaren Weltordnung ausgegeben: Der neue Feind heißt China.

Dazu wurden auf der Konferenz der G7 in Hiroshima Dokumente beschlossen, die sich wie ein Katalog von Handlungsanweisungen lesen.

Seit der Sprengung der Nord Stream Pipelines müsste eigentlich klar sein, die deutsche Energiepolitik wird nicht in Berlin gemacht. Die Debatte nach dem Abschuss des grünen Energie-Staatssekretärs, Patrick Graichen, zeigt, die Energiewendebewegung hat nicht verstanden, was gespielt wird.

Tonangebend sind nicht mehr die traditionellen Solarorganisationen, die für kostengünstige, bürgernahe und demokratische Energieerzeugung kämpfen. Es sind andere, die den Gang der Dinge bestimmen. Inzwischen scheint der Finanzexperte Philipp Nimmermann als Nachfolger ausgekuckt worden zu sein.

Dienstag, 16 Mai 2023

Selenski im Abwind

Der „Kriegsheld“ Selenski war diese Tage auf PR-Tour in den wichtigsten westeuropäischen Hauptstädten. Aber trotz gespielt guter Laune lief die Schau nicht mehr so richtig rund.

Kritische Töne in britischen Medien, es knistert im Gebälk der NATO. Was die Westeuropäer nicht daran hindert, ihm weitere Steuergelder in den Arsch zu blasen.

Die tatsächlichen Ausgaben für das US-Militär sollen im kommenden Wirtschaftsjahr 2023/24 um weitere vier Prozent steigen.

Laut dem United States Office of Management and Budget (OMB), sind Gesamtausgaben für die US-Streitkräfte und deren weltweite Stationierung, also nicht nur das Budget des Verteidigungsministeriums, in Höhe von 1.510 Mrd. US Dollar beantragt.

Am 9. Mai wird in Russland des Sieges über den Hitler-Faschismus gedacht. In der Ukraine wurde daraus aktuell der Europa-Feiertag gemacht. Und in Berlin wird das Zeigen russischer Fahnen verboten. Aber es ist noch etwas anderes zu vermelden, nämlich die Abkehr der arabischen Welt vom US-Imperialismus. Das wird die Welt, ähnlich wie 1945, verändern.

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